FAQ

In der FAQ werden oft gestellte Fragen beantwortet. Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein oder wählen die passende Frage aus der Liste. Ihre Frage wurde nicht beantwortet?  Bitte schreiben Sie uns!

 

  

   

Sind meine Daten bei 123vernetzt sicher?

Generell werden Tarife und Verträge auf 123vernetzt nur dargestellt und vermittelt. Insofern erhebt 123vernetzt keine personenbezogenen Daten wie etwa Name oder E-Mail der Nutzer. Bei der Auswahl von Produkten oder Tarifen werden Daten in einem Sessioncookie im Cookie-Speicher des Users hinterlegt. Diese dienen dazu, dass er Nutzer seine Daten nicht jedes Mal eingeben muss.
Für die Nutzung des Verfügbarkeitschecks benötigen Anbieter Daten wie z.B. Straße und Telefonnummer (ohne angabe von Namen). Diese werden von 123vernetzt erhoben, um sie an vom Nutzer ausgewählte Anbieter zu senden und Verfügbarkeiten zu erfragen. Hier gelten die jeweiligen Datenschutzbestimmungen der Anbieter.

Welche Hardware brauche ich zum mobilen surfen?

Bevor Sie via UMTS mobil surfen, brauchen Sie einen Mobilfunkvertrag, über den der Datenverkehr abgerechnet wird, sowie eine SIM-Karte und die entsprechende Hardware.  Die UMTS-Hardware stellt die Verbindung zwischen Notebook oder PC und dem Internetdiensteanbieter her. UMTS-Datenkarten sind in der Regel PCMCIA- Karten oder ExpressCards. Neben den Datenkarten eignen sich auch UMTS-USB-Sticks, ein Handy als Modem oder bei stationärer Nutzung ein USB-Router. In der Regel wir die passende Hardware zu den Verträgen mit angeboten.

Wo ist UMTS verfügbar?

Beim UMTS Netzausbau haben sich die Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 zunächst auf größere Städte und Gebiete mit hoher Einwohnerzahl beschränkt. Zeil war es, möglichst schnell viele mobile Nutzer zu erreichen. Inzwischen wurden auch bevölkerungsschwächere Regionen mit UMTS aufgerüstet. Über den Stand des UMTS-Ausbaus informieren die Webseiten der Netzbetreiber.

Hier geht es zu den Übersichten der Anbieter:
T-Mobile
Vodafone
E-Plus
O2

Was bedeutet „Fair-Flat“?

Bei einer „Fair-Flat“ wird dem Nutzer nur ein bestimmtes Downloadvolumen pro Monat zur Verfügung gestellt. Wer dieses überschreitet, muss mit einer Reduzierung der Bandbreite sowie, je nach Vertrag, auch mit zusätzlichen Kosten rechnen. Die Reduzierung ist jeweils auf den laufenden Monat begrenzt. Die Fair-Flat-Regelung soll verhindern, dass die Netze der UMTS-Anbieter überlastet werden. Die Grenzen liegen jedoch anbieterabhängig bei 5 bis 10 GB pro Monat und sind bei normalen Surfverhalten absolut ausreichend.

Was bedeutet Quadruple Play?

Triple Play steht für die Kombination von Internet, Telefon und TV-Angeboten in einem Tarif. Eine Erweiterung dieser Dienste um Mobilfunk wird als Quadruple Play bezeichnet. Der Anbieter ist somit in allen diesen Sparten aktiv und kann seine Angebote in einem Tarif bündeln.

Was bedeutet Triple Play?

Triple Play bezeichnet die Bündelung von Diensten. Der Begriff steht für die Kombination von Internet, Telefonie und TV-Angeboten in einem Tarif. Voraussetzung für solche Angebote sind schnelle Internetzugänge.

Was ist ein Regio-Aufschlag und wann wird er fällig?

Bei manchen Anbietern wird nach Prüfung des Standortes ein so genannter Regio-Aufschlag berechnet. Dieser wird dann fällig, wenn der Kunde in einem besonders schwer zu erschließenden Gebiet wohnt.
Viele Internetanbieter sind Reseller, d.h. sie mieten den Anschluss bei einem Internet-Infrastrukturbetreiber. Je nach Region muss der Anbieter unterschiedliche Mietpreise für den Anschluss zahlen. Ist ein Anschluss in einer schwer erschließbaren Region besonders teuer, so verlangt der Anbieter vom Kunden einen Regio-Aufschlag. Der Kunde muss in diesem Fall ca. 5 € Aufschlag pro Monat zahlen.

Was muss ich bei Prämien und Preisnachlässen beachten?

Viele Anbieter locken Neukunden mit Prämien und Preisnachlässen. Gutschriften, neue Hardware, Gutscheine oder Software sollen vor allem eines: zum Kaufen animieren. Ob es sich dabei wirklich um ein Schnäppchen handelt, erfahren Sie leider nicht aus der Werbung. Versteckte Kosten und Bedingungen stehen erst im Kleingedruckten und in den Geschäftsbedingungen der Anbieter. Folgende Tipps können helfen, die Angebote zu checken:

- Schließen Sie Ihren Vertrag online ab! Die meisten Angebote enthalten die Klausel „Bei Online-Bestellung“. Internetshops sind in der Regel sehr viel billiger zu betreiben als der Laden um die Ecke. Diesen Preisvorteil können Anbieter direkt an ihre Kunden weitergeben, wenn diese online bestellen.

- Achten Sie auf versteckte Zusatzkosten. Viele vermeintliche „Geschenke“ können schnell teuer werden. Die 3-monatige Telefonie-Option oder das Gratis-Virenprogramm sind oft zeitlich beschränkt und werden nach Angebotsende kostenpflichtig, wenn der Kunde nicht rechtzeitig kündigt. Gerne locken Anbieter auch mit hohen Prämien, Geschenken und Gutschriften und verschweigen bei Angabe der Grundgebühren Kosten für Hardwareanschaffung oder Miete.

- Aktivierung und Versand: Für Hardware-Geschenke fallen in der Regel Versandkosten in Höhe von 9-10 EUR an. SIM-Karten hingegen benötigen eine kostenpflichtige Aktivierung. Bestellen Sie gleich mehrere SIM-Karten, so muss jede einzeln aktiviert werden, außerdem werden Grundgebühren oft nur bei der ersten SIM-Karte erlassen.

- Richten Sie sich nach der Angabe der Durchschnittskosten: Eine gute Vergleichsmöglichkeit erhalten Sie, wenn Sie sich nach den Durchschnittskosten pro Monat richten. Hier werden Rabatte, aber auch versteckte Pflicht-Kosten auf die Mindestvertragslaufzeit gerechnet.

Warum kann ich die Verfügbarkeit nicht bei jedem Anbieter abfragen?

Je nach Anbieter kann 123vernetzt die Verfügbarkeit der Produkte checken. Welches Produkt an welchem Standort verfügbar ist, weiß allerdings nur der Internet-Anbieter.
Viele Anbieter stellen diese Abfrage auch anderen Webportalen zur Verfügung, damit diese solche Funktionen kundenfreundlich integrieren können. Sollte Ihr Wunschanbieter nicht dabei sein, so klicken Sie einfach auf den „weiter“-Button. Sie gelangen dann zur Webseite des Anbieters, der je nach Technik einen passenden Verfügbarkeitscheck bereit hält. In jedem Fall ist die Abfrage kostenlos und unverbindlich.

Wofür steht die Option „Handy Flat“ im Produkt-Paket?

In der Regel enthalten diese Pakete eine oder mehrere SIM-Karten. Diese können in jedes SIM-Lock-freie Handy eingelegt werden. Telefonate ins deutsche Festnetz oder zu anderen Mobilfunkkunden desselben Betreibers  (z.B. von 1&1 zu 1&1 Kunden) sind kostenlos. Je nach Betreiber fallen zusätzlich Kosten für Grundgebühren oder Telefonate in andere Netze an.
Manche Provider erlassen dem Kunden auch die Grundgebühr für die erste SIM-Karte, somit ist diese Option kostenfrei. Oft sind pro SIM-Karte bei Bestellung aber Aktivierungsgebühren oder Bereitstellungsentgelte fällig.

Wie wechsle ich meinen Internetanbieter?

Breitbandanschlüsse werden billiger und schneller, insofern lohnt es sich oft, nach Ende der Vertragslaufzeit nach neuen Angeboten zu suchen. Damit jedoch das vermeintliche „Schnäppchen“ nicht zur bösen Überraschung wird, sollte einiges beachtet werden. Viele Kunden klagen über Ausfall und Wartezeiten, niedrige Datenraten oder Probleme bei der Rufnummermitnahme. Folgende Checkliste soll beim Anbieterwechsel helfen:

- Vertragslaufzeiten beachten: Egal, ob Sie umziehen oder einfach nicht zufrieden sind. Ihren aktuellen Vertrag müssen Sie in aller Regel bis zum Ende bezahlen. Ein Anrecht auf vorzeitige Kündigung haben Sie nicht, selbst wenn Ihr Anbieter am neuen Standort nicht verfügbar ist.

- Wechsler warten länger: Wird ein Anschluss neu geschaltet, so vergehen in der Regel nur wenige Tage, bis Sie am Netz sind. Wenn Sie jedoch Ihren Anbieter wechseln wollen, müssen Sie mit 4 Wochen Wartezeit und mehr rechnen. Eine Studie der Verbraucherzentralen belegte diese These. (Quelle)

- Doppelt ist besser: Lassen Sie Ihren neuen Internet-Anschluss zusätzlich zum alten legen und kündigen Sie den alten Anschluss erst, wenn der neue problemlos läuft. Beachten Sie jedoch die Kündigungsfristen der Provider und klären Sie zuvor ab, ob die Rufnummerportierung zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist.

Was bedeutet VoIP bzw. Internet-Telefonie?

Bei Voice over IP, auch Internettelefonie genannt, telefonieren Sie über Ihre Breitbandverbindung, die Sprache wird per Internetprotokoll (IP) übertragen. Generell können Sie auch hier wie gewohnt Ihre Telefon-Hardware anschließen, es lässt sich jede Nummer anwählen, auch wenn der andere Teilnehmer keinen Voice-over-IP-Anschluss verwendet. Das Telefon wird an den VoIP-Router angeschlossen, dieser ist frei im Handel bzw. bei Ihrem Breitbandanbieter erhältlich. Insofern sind Voice-over-IP-Anschlüsse eine günstige Alternative zu herkömmlichen Festnetzanschlüssen.
Voice-over-IP-Anschlüsse werden häufig als Flatrate in DSL-Produkt-Paketen mit angeboten. Rechnungen, Verbindungen oder entgangene Anrufe lassen sich bequem online einsehen.
Allerdings eignet sich ein solcher Anschluss nicht für jedermann: Zum einen klagen User häufiger über die Qualität des Anschlusses. Läuft zeitweise viel Traffic über die Leitung, so kann es zu Störungen kommen. Eine bessere Qualität bieten QoS (Quality of Service) oder NGN (Next Generation Networks) Anschlüsse. Hier wird eine feste Bandbreite Ihrer Internetleitung für die Telefonie bereitgehalten.
Wer rund um die Uhr auf das Telefon angewiesen ist, sollte auf einen herkömmlichen Festnetzanschluss zurückgreifen. Bei Stromausfall oder Störungen der Internetleitung ist auch telefonieren nicht möglich.
Im Übrigen sind Voice-over-IP-Anschlüsse nicht nur per Flatrate im DSL-Paket erhältlich. Wer einen entbündelten Internetanschluss nutzt, für den lohnt sich auch ein Blick auf freie Anbieter wie z.B. Sipgate oder GMX. Diese locken etwa mit günstigen Prepaid-Tarifen. Per Klick wird das Guthaben aufgeladen und kann dann günstig über die Internetleitung abtelefoniert werden.

Ich ziehe um – kann und muss ich meinen Internet-Anschluss mitnehmen?

Zunächst einmal sollten Sie Ihren Breitbandanbieter über Ihre Umzugspläne informieren. Wenn Sie den Anschluss nicht mitführen wollen, sollten Sie versuchen, ihn zu kündigen. Da Sie jedoch einen Vertrag über einen Anschluss an Ihrem Wohnort geschlossen haben, wird eine einfache Kündigung oft nicht anerkannt.
Je nach Anbieter gibt es mehrere Möglichkeiten: Wenn der Anschluss auch am neuen Ort verfügbar ist, kann Ihr Internetzugang mit umziehen. Einige Anbieter bieten diesen Service kostenlos an, andere lassen sich die Schaltung bezahlen.
Ist Ihr derzeitiger Anschluss am neuen Ort nicht verfügbar, so müssen Sie auf die Kulanz Ihres Anbieters hoffen. In der Regel können Sie den bestehenden Vertrag dann kündigen, ein Anrecht darauf haben Sie aber leider nicht. Im schlimmsten Fall müssen Sie den Anschluss bis zum Ende der Vertragslaufzeit bezahlen.
In jedem Fall ist es empfehlenswert, Verträge mit kurzen Laufzeiten zu wählen, falls Sie einen Umzug in naher Zukunft nicht ausschließen können.

Was kann ich tun, wenn ich noch an einen bestehenden Vertrag gebunden bin?

Leider müssen Sie warten, bis Ihr bisheriges Vertragsverhältnis endet. Bitte achten Sie unbedingt auch auf Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen. Es empfiehlt sich auch, den bestehenden Vertrag einige Wochen parallel zum neuen laufen zu lassen, um eventuelle Ausfälle bei der Breitbandversorgung zu vermeiden. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie auf Ihren Anschluss angewiesen sind, etwa aus beruflichen Gründen.

Brauche ich einen Telefon-Anschluss, um schnelles Internet zu erhalten?

DSL-Anschlüsse werden von vielen Anbietern mittlerweile auch “entbündelt” verkauft. Sie sind damit nicht mehr gezwungen, einen Telefonanschluss mit zu beauftragen. Oft werden heute auch so genannte Voice-over-IP oder NGN-Telefonanschlüsse angeboten, d.h. Sie telefonieren über Ihre Internetleitung (siehe Frage: Was bedeuten VoIP bzw. Internet-Telefonie?).
Die konkreten Bedingungen entnehmen Sie am besten dem jeweiligen Angbebot.
Gleiches gilt übrigens auch für Kabel-Anschlüsse: Es gibt sowohl Angebote, für die ein aktiver TV-Kabelanschluss vorausgesetzt wird, als auch „entbündelte“ Anschlüsse.

Wie lange wird es dauern, bis ich meinen Breitbandanschluss erhalte?

Der Bestellvorgang dauert in der Regel nur wenige Minuten. Ihre Wunschzugang können Sie bequem auf 123vernetzt wählen, zum Bestellen wechseln Sie dann auf die Anbieterseite.
Wie lange es dauert, bis Ihr Anschluss dann tatsächlich geschaltet wird, hängt von der Zugangstechnik und von Ihrem Anbieter ab. Einen DSL-Zugang erhalten Sie in der Regel innerhalb von 2-4 Wochen, eventuell ist auch der Besuch eines Technikers vor Ort notwendig. Genaueres erfahren Sie bei Ihrem Anbieter.

Welche Hard- und Software braucht mein Internetanschluss und woher bekomme ich diese?

Die benötigte Hard- und Software hängt von der Art Ihres Internetanschlusses ab, sowie davon, wie viele Rechner online gehen und ob diese mobil oder stationär ans Internet angeschlossen werden sollen. In der Regel liefert Ihr Breitbandanbieter Ihnen die benötigte Technik gleich mit oder bietet diese für einen kleinen Aufpreis ein. Viele Anbieter überlassen Ihnen die Hardware auch kostenlos für die Dauer des Vertrages, die Technik muss dann nach Vertragsende zurückgesendet werden.
Die konkreten technischen Komponenten entnehmen Sie bitte der Produktbeschreibung oder den entsprechenden Hilfe-Themen.
(->Welche Hardware benötige ich für meinen DSL-Anschluss?)

Was ist ADSL-Breitband?

ADSL ist die am meisten verbreitete Variante unter den DSL-Anschlüssen. ADSL heißt Asymetric Digital Subscriber Line und bedeutet, dass verschiedene Geschwindigkeiten für den Down- und Upload verwendet werden. Bei höheren Bandbreiten werden die Leitungen außerdem so geteilt, dass z.B. ein Teil nur der Sprachübermittlung und der andere nur dem Datentransport dient.

Was heißt Breitband?

Breitband ist ein Sammelbegriff für digitale schnelle Internetanschlüsse. Die Surfgeschwindigkeit ist bei breitbandigen Anschlüssen um einiges höher als bei ISDN- oder Analoganschlüssen, Informationen können schneller und besser übermittelt werden.
Die Bunderegierung definierte eine Verbindung bislang als breitbandig, wenn die Download-Übertragungsrate oberhalb von 128 kBit/s (doppelte ISDN-Geschwindigkeit) lag. Diese Definition wird gerade überarbeitet, in Zukunft gelten Anschlüsse erst ab 1 Mbit/s als breitbandig. Generell sind heute schon Geschwindigkeiten von 100 MBit/s und mehr möglich.

Was passiert, wenn ich auf den “weiter”-Button klicke? Bestelle ich etwas?

123vernetzt ist eine reine Informationsseite. Hier können Sie sich Ihr Wunschprodukt zusammenstellen, Tarife recherchieren oder sich informieren. Wenn Sie sich für ein Produkt entschieden haben, können Sie über einen Klick auf die Webseite des Anbieters wechseln und dort Ihren schnellen Internetzugang bestellen. Dort erst müssen Sie Ihre Daten eingeben, eventuell Informationen zu Ihrem Anschlusswunsch hinterlassen und gegebenenfalls Ihren Anschluss checken. Durch den Klick auf den "weiter"-Button gehen Sie noch keine Verpflichtungen ein.

Was ist der Unterschied zwischen Up- und Download-Geschwindigkeit?

Die Downloadgeschwindigkeit bezeichnet die Geschwindigkeit, mit welcher Informationen aus dem Netz auf Ihren Computer geladen werden können. Dies können Webseiten, Bilder, Musik oder Videos sein – all diese Informationen werden über Ihre Breitbandverbindung auf den Computer geladen.
Die Upload-Geschwindigkeit hingegen gibt an, wie schnell Sie Informationen ins Netz übertragen können, z.B. wenn Sie Bilder auf ein Profil hochladen, E-Mails und Anhänge versenden oder sich durch Online-Spielewelten bewegen.
In der Regel ist die Download-Geschwindigkeit um einiges höher als der Upload, da beim einfachen Surfen im Netz wesentlich mehr Daten herunter- als hochgeladen werden.
Dieser Datenverkehr wird auch als „Traffic“ bezeichnet.

Woher weiß ich, welcher Anbieter bei mir verfügbar ist?

Am einfachsten geht ein Verfügbarkeitscheck für DSL und andere Techniken über das Internet. Je nach Anbieter geben Sie entweder Ortsnetzvorwahl und Telefonnummer oder PLZ, Ort, Straße und Hausnummer ein. Mit dem Verfügbarkeitscheck von 123vernetzt können Sie nach dem einmaligen Ausfüllen einer Datenmaske verschiedene Anbieter testen.
Auskunft erhalten Sie auch auf den Webseiten der jeweiligen Internetprovider. Alternativ kann man sich auch vor Ort in diversen Anbieter-Shops beraten lassen.
Vor allem bei speziellen Zugangstechniken oder lokalen Angeboten kann oft nur der Betreiber genaue Auskunft geben.

Welche Hardware benötige ich für meinen DSL-Anschluss?

Oftmals liefern die DSL-Anbieter passende Hardware bei Vertragsabschluss mit. Diese muss dann zu Hause nur noch richtig angeschlossen werden. Zunächst wird ein so genannter Splitter an die Telefondose in der Wohnung eingesteckt. Der Splitter trennt die Frequenzbereiche von Telefon und DSL. Bei einem analogen Telefonanschluss können die analogen Endgeräte anschließend direkt an den Splitter angeschlossen werden. Handelt es sich um einen ISDN-Telefonanschluss, so benötigt man noch einen NTBA (Netzabschlussgerät). Der NTBA wiederum dient zum Anschluss der ISDN-fähigen Endgeräte (ältere Endgeräte auf Analogbasis können über einen zusätzlich benötigten Terminaladapter ebenfalls weiter verwendet werden). 

An den Splitter wird anschließend das DSL-Modem angeschlossen, das für die Verbindung zum Computer zuständig ist. Es ist entweder direkt mit dem Computer oder einem Server verbunden. Das DSL-Modem ist entweder schon im Rechner integriert oder muss extern mit angeschlossen werden. Manchmal ist auch eine Netzwerkkarte im Rechner erforderlich, um das DSL-Modem mit dem Rechner zu verbinden.
Wird ein Internetzugang für mehrere Rechner benötigt, muss ein DSL-Router anstelle des DSL-Modems installiert werden. Mit Hilfe von Netzwerkkabeln lassen sich dann mehrere Geräte problemlos anschließen. Die kabellose Alternative, der WLAN-Router, ermöglicht einen drahtlosen Internetzugang.

Welche Technik ist die richtige für mich?

Das hängt von den jeweilgen Ansprüchen an Internetanschluss ab. Wenn Sie viel und schnell surfen oder größere Datenmengen herunterladen wollen, passen Techniken wie DSL, Kabel oder unter Umständen auch Satellit ganz gut. Soll der Anschluss in erster Linie wenig kosten, sollten Sie Angebote von DSL- und Kabelanbietern ganz genau vergleichen. Diese Techniken sind in vielen Haushalten verfügbar und recht günstig. Ist Ihnen Mobilität wichtig, so eignen sich auch WLAN und WiMax Techniken sowie UMTS Angebote.
Jedoch ist nicht jede Technik an jedem Ort verfügbar. Dazu können die jeweiligen Provider Auskunft geben.

Welche Alternativen gibt es zu DSL?

Schnelles Internet kann über viele verschiedene Wege zu Ihnen ins Haus kommen. Welche Technik welche Bandbreiten liefert, ist jedoch tatsächlich regional sehr verschieden. Wenn kein DSL verfügbar ist, sollten Sie sich nach folgenden Alternativen umsehen:

- Mobilfunk- und UMTS Angebote
- regionale W-Lan-Initiativen
- TV-Kabelnetzbetreiber, die auch Internet anbieten
- Internet über Satellit
- Internetanbieter für Powerline Kommunikation (PLC), also Datenübertragung aus der Steckdose

Was bedeutet DSL?

DSL ist die Abkürzung für "Digital Subscriber Line" bedeutet so viel wie "Digitale Teilnehmeranschlussleitung." DSL bezeichnet Internetanschlüsse über die Telefonleitung. Obwohl es bereits schnellere Alternativen zur Datenübertragung gibt, ist DSL immer noch die Nr. 1 unter den Internetzugängen: Es ist billig und die benötigten Kupferdrähte liegen in vielen Häusern.

Meine DSL-Hardware ist aufgebaut. Muss ich jetzt noch etwas installieren?

In der Regel muss eine so genannte DFÜ-Verbindung (Datenfernübertragung) aufgebaut werden. Manchmal liefert der Anbieter entsprechende Software, die das automatisch erledigt. Ansonsten müssen Sie die Verbindung selbst einrichten. Hier ein Beispiel für XP:
Gehen Sie unter Start auf „Einstellungen“, dann auf „Systemsteuerung“. Unter „Netzwerkverbindungen“ wählen Sie „Neue Verbindung erstellen“ als Aufgabe. Als erstes werden die „Standortinformationen“ abgefragt: Einfach Land und Ortskennzahl, also die jeweilige Vorwahl eintragen. Wenn Sie eine Telefonanlage besitzen, tragen Sie bei „Amtskennziffer“ eine „Null“ ein, ansonsten lassen Sie die Felder einfach frei. Bei „Wählverfahren“ „MFV“ auswählen und auf „OK“ gehen. Als nächstes die „Telefon- und Modeminformationen“ einfach nur bestätigen, dann auf „Verbindung mit dem Internet herstellen“ gehen und wieder bestätigen. Im nächsten Schritt „Verbindung manuell einrichten“ auswählen, dann auf „Verbindung über eine Breitbandverbindung herstellen“ klicken und mit „Weiter“ bestätigen. Der Assistent verlangt nun die Internetkontoinformationen. Diese erhalten Sie vom jeweiligen Anbieter. Wenn diese Daten eingetragen sind, ist die Verbindung erstellt und wird ab sofort im Fenster „Netzwerkverbindungen“ mit angezeigt. Einfach anklicken und lossurfen!

Was ist ein Produkt-Bundle?

In einem Bundle kombiniert ein Internetanbieter verschiedene Services zu einem Gesamtangebot. In der Regel bestehen solche Bundles aus einer Verbindung von Internet- und Telefonanschluss (Double Play), bei schnelleren Anschlüssen ist auch eine Kombination mit digitalen Fernsehen oder Entertainmentdiensten möglich (Triple Play). Oft werden Internettarife auch mit Mobilfunkangeboten kombiniert (Quadruple Play).
Solche Bundleangebote bedeuten oft große Einsparungen für den Endnutzer sowie Vorteile beim Service, da alle Einzelprodukte von nur einem Betreiber stammen.

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